Die Arbeit auf der einsamen Insel

Stellen wir uns vor:
Ich hatte die Idee, einen Kriminalroman zu schreiben. Dazu zog ich mich auf eine einsame Insel zurück. Im Gepäck nur meinen 27-Zoll-iMac, das Gestaltungsprogramm InDesign, das Programm Word, einige Bücher als Muster und Fotografien aus Ascona.
Meine einzigen Gesprächspartner waren:
ChatGPT, Gemini und Claude.
Die Insel ist ein Gedankenbild.
Die Arbeit hat sich sinnbildlich wirklich so abgewickelt.
Ich habe das Buch «Der Kunstraub von Ascona» vollkommen selbstständig mit KI erarbeitet. Ohne jegliche menschliche Unterstützung, ohne externes Lektorat und ohne Übersetzer. Auch Buchgestaltung, Layout und Design des Covers sowie die Druckvorbereitung habe ich selbst ausgeführt.

Layout, Design und die Tücken des Handwerks
Nach dem Abschluss des Manuskripts folgte die Buchgestaltung im Layout-Programm InDesign. Die Verwandlung des reinen Textes in ein lesbares Buch brachte manche Hürde mit sich – von der passenden Typografie bis hin zum exakten Satzspiegel.
Wichtige Fragen waren: Welches Format soll das Buch haben? Welche Schrift, welcher Zeilenabstand? Wie gestaltet man den Umschlag, und welcher Text kommt auf die Rückseite? Am Bildschirm wurde ausprobiert, verglichen und überarbeitet, bis das definitive Layout meinem kritischen Blick gefiel. Das Cover gestaltete ich mit eigenen Bildern von Ascona und mit Hilfe von ChatGPT.
Einige mitgenommene Bücher dienten mir als Muster, was alles in einem Buch Pflicht ist: Das Impressum, der Copyright-Vermerk, der Text auf der Umschlagrückseite, die ISBN-Nummer usw.
Ganz am Schluss folgte die Übersetzung mit ChatGPT ins Italienische. Die nachfolgende Überprüfung war wiederum sehr aufwändig, da vieles nicht korrekt ins Layout übernommen wurde.
Der Weg in den Druck und das große Auspacken
Schliesslich holte ich bei diversen Druckereien eine Offerte ein. Nach der Sichtung und dem Vergleichen erteilte ich einer Druckerei, die ich als sehr seriös recherchiert hatte, den Auftrag.
Jetzt machte ich noch 10 Tage Ferien auf der Insel.
Als ich von der Insel zurückkam, fand ich acht Kisten mit meinen Büchern vor der Haustüre.

Voller Freude öffnete ich eine Schachtel und schaute mir mein gedrucktes Werk an. Ein langer Weg mit glücklichem Ende

Vertrieb
Jetzt folgt die Vermarktung des Buches. Ich habe mich entschieden, das Buch im Self-Publishing herauszugeben und selbst zu vertreiben.
Dazu musste ich das Buch bei der Schweizerischen Nationalbibliothek anmelden, für den Buchhandel beim Buchzentrum. Das Buch kann jetzt von jeder Buchhandlung hier bestellt werden.
Da ich aus meiner Zeit als Inhaber einer Werbeagentur beste Marketingkenntnisse mitbringe, macht mir diese Arbeit viel Spass. Noch wenig Erfahrung habe ich mit Social Media – das ist die neue Herausforderung, die auf mich wartet. Aktiv bin ich bereits auf Facebook.
E-Book
Inzwischen habe ich auch ein E-Book erstellt mit Anleitung von ChatGPT und Gemini – wieder ein komplexes Unterfangen, das ich ebenfalls zum ersten Mal machte. Bestellbar auf meiner Website, demnächst bei Amazon und Apple-E-Books.

